Lebensmittelrecht

Lebensmittel

Unter „Lebensmittelrecht“ versteht man alle Vorschriften die bei der Produktion, Verarbeitung, Vertrieb und Verkauf von Lebensmitteln zu beachten sind.

Im Detail…

Der Begriff „Lebensmittelrecht“ meint sämtliche Rechtsvorschriften, die bei der Produktion, Verarbeitung, Vertrieb und Verkauf von Lebensmitteln zu beachten sind. Bei „Lebensmitteln“ handelt es sich nach gesetzlicher Definition um „alle Stoffe oder Erzeugnisse, die dazu bestimmt sind oder von denen nach vernünftigem Ermessen erwartet werden kann, dass sie in verarbeitetem, teilweise verarbeitetem oder unverarbeitetem Zustand von Menschen aufgenommen werden.“

Zu „Lebensmitteln“ zählen auch Getränke, Kaugummi sowie alle Stoffe — einschließlich Wasser —, die dem Lebensmittel bei seiner Herstellung oder Ver- oder Bearbeitung zugesetzt werden.

Das Lebensmittelrecht ist nicht in einem einheitlichen Gesetz geregelt, sondern besteht aus einer Vielzahl von Einzelregelungen des nationalen Rechts und weit überwiegend des EU-Rechts. Grundlegende Ziele des Lebensmittelrechts sind der gesundheitliche Verbraucherschutz, Vermeidung von irreführenden Handelspraktiken sowie die Sicherstellung einheitlicher und fairer Wettbewerbsbedingungen und der Lebensmittelversorgung.

Das Lebensmittelrecht gliedert sich grob in die Teilbereiche Lebensmittelsicherheit, Lebensmittelinformation bzw. Täuschungsschutz und das sog. „Stoffrecht“, welches insb. den Einsatz von Zusatzstoffen, Enzymen und Aromen regelt. Daneben treten Regelungen, die sich auf bestimmte Produkte beziehen, wie z. B. das Recht der ökologischen Lebensmittel, das Nahrungsergänzungsmittelrecht und einzelne Vermarktungsnormen.
Die Rechtsanwälte von fmcg.legal verfügen über eine langjährige Erfahrung im Lebensmittelrecht aus unternehmerischer Sicht und können Sie in allen Bereichen dieses Rechtsgebiets umfassend und lösungsorientiert beraten. Bei achten sie stets auf wirtschaftliche Aspekte, um für Sie die beste Lösungsstrategie für Ihr Anliegen zu entwickeln.